Video-Berichte vom Delitzscher Stadtrat


Unser Freibad

In der Stadtratssitzung vom 29.11.2018 wurde mit Stimmenmehrheit aus den Fraktionen SPD, CDU und Linke die Planung für ein ganzjährig nutzbares Bad im Delitzscher Norden beschlossen. Aus den Reihen der Freien Wähler kam keine Zustimmung. Ein Baubeschluss ist das noch nicht. Die SPD Delitzsch wollte und will für Delitzsch in jedem Fall eine städtische Bademöglichkeit erhalten. Das derzeitige Freibad ist stark sanierungsbedürftig und ist auf Dauer nicht zu halten. Die SPD achtet darauf, dass das Freibad bis zur Eröffnung des neuen Sportbads geöffnet bleibt und dass das neue Sportbad über ausreichend Freiluftbadefläche verfügen wird.

Falsches Signal von Kevin Kühnert

Die Ankündigung des Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert, beim Bundesparteitag der SPD über die vollständige Abschaffung der H4-Sanktionen abstimmen lassen zu wollen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Damit würde das Prinzip Fördern und Fordern ad absurdum geführt werden. Die SPD

war und ist die Partei der Arbeitenden. Deshalb muss für uns das Ziel gesellschaftlicher Förderung darin liegen, Menschen in Arbeit zu bringen. Ermutigung und der Rechtsanspruch auf Qualifizierung und Weiterbildung in den Mittelpunkt der Arbeit stellen zu wollen, ist richtig. Allerdings verschließt der Bundesvorsitzende der Jusos damit vor der Realität die Augen, dass es neben willigen auch unwillige Bezieher staatlicher Hilfe gibt. Wer nicht willig, aber fähig ist, angebotene Arbeit auszuüben, darf sich nicht auf

die solidarische Gesellschaft berufen. Solidarität ist keine Einbahnstraße. Wer von der Solidarität der Gesellschaft profitieren will, muss sich selbst auch

solidarisch verhalten. Dazu zählen wir die Annahme von Qualifizierungsangeboten und zumutbarer Arbeit.



Neues Freizeitangebot für Jugendliche in Brodau eingeweiht

 

Delitzscher Jugendparlament organisiert für Brodau eine Tischtennisplatte

 

Viel Betrieb war am vergangenen Samstag um das Bürgerhaus Brodau zu beobachten. Das Delitzscher Jugendparlament und die Stadtverwaltung Delitzsch hatten eingeladen, um eine Tischtennisplatte der Brodauer Bevölkerung zu übergeben. Die Initiative kam aus dem Delitzscher Ortsteil und Jugendparlamentarier Franz Mühlig konnte seine Mitstreiter davon überzeugen, so dass bei der Stadtverwaltung ein Antrag gestellt wurde. OB Manfred Wilde berichtete in seiner Ansprache, dass es gelungen sei, für dieses Projekt Fördermittel aus dem Leaderprogramm locker zu machen.

 

Denn der Delitzscher Haushalt war eigentlich schon beschlossen und hatte wenig Spielraum für zusätzliche Investitionen. Für 11 138,01 Euro wurden die Tischtennisplatte, 2 Bänke, 1 Papierkorb, die gepflasterte Spielfläche und die Rasenfläche drumherum errichtet. 80 % kamen als Fördermittel und den Rest gab die Stadt Delitzsch. Der Oberbürgermeister dankte den Initiatoren und den an der Ausführung Beteiligten, wie dem Bauamt, der Service-Gesellschaft, den Kreiswerken Delitzsch , der Ökoteam GmbH und nicht zuletzt dem Dorfverein Brodau, der die Initiative der Jugendlichen von Anfang an unterstützte, ebenso wie der Döbernitzer Ortschaftsrat.

 

Adrian Schneider, Vorsitzender des Jugendparlamentes, erwiderte den Dank für die schnelle und unbürokratische Unterstützung der Stadtverwaltung. Als die Jugendlichen im März den Antrag stellten, waren die Zweifel groß, ob er überhaupt durchkommen würde und wie lange es dauern würde, bis die Brodauer das erste Tischtennisturnier austragen könnten. Der Erfolg ermutigt die jungen Parlamentarier, sich weiter zu engagieren und sie haben noch viele Ideen, wie die Interessen von Jugendlichen in der Stadt und in den Ortsteilen vertreten und umgesetzt werden können. Dann endlich wurde die Platte ihrer Bestimmung übergeben, zwei junge Brodauer hatten die Kellen schon parat, und auch OB Wilde, BM Thorsten Schöne, Ortsvorsteher Roland Kirsten, sowie Mitglieder des Ortschaftsrates und des Mitglieder des Dorfvereins Brodau ließen sich zu einer kleinen Partie verführen. OB Wilde spendierte noch ein Tischtennisset mit zwei Kellen und 3 Bällen.

 

Alle, die gerade nicht an der Platte standen, wurden vom Brodauer Dorfverein mit Getränken und Knabbereien bewirtet. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Platte auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann, denn die Höhe ist so eingerichtet, dass man mit dem Rollstuhl darunter fahren kann. Und auch Umweltgesichtspunkte wurden beachtet. Die gepflasterte Fläche lässt denAbschluss von Regenwasser zu, im Gegensatz zu einer asphaltierten Bodenplatte. Sollte das Sportgerät einmal entsorgt werden müssen, dann landet es nicht auf dem Sondermüll, sondern kann recycelt und als Baumaterial wiederverwendet werden.

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Aktuelles Motto:

„Delitzsch tragen wir im Herzen.“

Rüdiger Kleinke
2019