Erfolgreiche Bilanz

Vor 5 Jahren begann die sachbezogene Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen der SPD und CDU im Delitzscher Stadtrat. Anlässlich des Jahrestags zieht die SPD Bilanz: Es waren die erfolgreichsten Jahre für Delitzsch. Gemeinsam haben beide Fraktionen das größte Investitionsprogramm für Schulen und soziale Einrichtungen in der Geschichte der Stadt Delitzsch durchgesetzt. Davon profitieren künftig viele Generationen von jungen Delitzschern. Die SPD bedauert, dass es nach der Kommunalwahl nicht zu einer Neuauflage der Erfolgsbeziehung kam. Sie orientiert sich an Inhalten und ist bereit, mit allen Fraktionen im Stadtrat sachbezogen zusammen zu arbeiten. Mehr zum Thema erfahren Sie auf unserer Themenseite "Zusammenarbeit im Stadtrat".

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Kommentare: 1
  • #1

    Herr Herrmann (Mittwoch, 15 Juni 2016 21:13)

    Wer laut ist und zuerst schreit, hat nicht immer Recht!
    Da schreibt, eine mittlerweile kleine Partei, die SPD, die sich nur noch auf Augenhöhe mit anderen Fraktionen befindet, einen Artikel auf Ihre Seite im Internet. Dort versucht sie sich ins richtige Licht zu rücken. Man bezieht sich auf einen Artikel in der LVZ.
    Das Zweckbündnis mit der CDU wird als Ideal und als „erfolgreichste Zeit für Delitzsch“ bezeichnet. Die SPD kann gar nicht verstehen, warum plötzlich die große CDU nicht mehr mit ihr „spielen“ will. Sitzen doch die „Schmuddelkinder“ der Freien Wähler mit gleicher Anzahl im Stadtrat und zeigen sich stets als verlässliche Partner. Die SPD versteht es auch nicht „dass derzeit seitens der CDU kein Interesse an der Fortführung dieser Erfolgsbeziehung zu bestehen scheint“.
    Woran mag das liegen?
    Vielleicht sollte man überlegen, ob man jederzeit ein verlässlicher Partner war. (Wahl der Ausschüsse). Oder, ob man versucht hat, eigene Interessen über die der gemeinsamen Zusammenarbeit zu stellen?
    Scheinheilig geht es weiter, wenn man liest: „sind auch weiterhin jederzeit bereit, mit ALLEN Fraktionen im Stadtrat eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle unserer Heimatstadt zu pflegen.“ Das klingt gut, aber im Rest des Schreibens geht es nur noch gegen eine Fraktion, die der Freien Wähler. Nun schließe ich mal aus, dass die SPD Herrn Scheffler meinte, bleibt die Linke. Genau das hat aber zum „Bruch“ mit der CDU geführt. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz, merkt nur keiner, zumindest auf Seiten der SPD.
    Dann führen die SPD-Genossen auf, was der Vorsitzende der Freien Wähler, Herr Bernhardt, so alles falsch macht. U.a. erwähnen sie „eine(r) Luftnummer rund um angeblich enteignete Garagen“.
    Da ich selbst die Petition als Privatperson gestartet habe zu diesem Thema, weiß ich, was hier Luftnummer war und was nicht.
    Liebe SPD: Herr Schönherr (SPD) hat sich über die Entwicklung, die einzig aus einem Bürgerbegehren durch D. Reibrandt und K. Herrmann zustande kam, immer wieder unterrichten lassen. Herr Arnold (SPD) setzte sich genauso ein und fragte nach dem Stand der Dinge und bot Hilfe an. Letztlich haben wir die jetzigen Verträge neben den beiden genannten noch zwei Mitgliedern der Freien Wähler zu verdanken. In den entscheidenden Gesprächen mit der Stadt waren diese mit Rechtskenntnis und Gesetzesbuch uns zu Hilfe gekommen. Daraus später eine Luftnummer zu machen bedeutet, dass Ihnen die Stimmen der Petition (es waren 941 Unterschriften) völlig egal sind und Sie auch auf diese potentiellen Wähler in Zukunft verzichten.

    Weiterhin bezichtigen Sie, liebe SPD, Herrn Bernhardt „und weil ihm nichts Besseres einfiel, holt er nochmal gegen die SPD aus: Die SPD-Fraktion gäbe Geld aus, was noch nicht verdient sei. Der Vorwurf stammt direkt aus dem Märchenbuch des Herrn Bernhardt. Weiterer Kommentar erübrigt sich.“ Dazu noch folgende Anmerkung. Herr Bernhardt macht das nicht, weil ihm nichts einfällt, sondern weil er auf aktuelle Geschehnisse als Stadtratsmitglied darauf reagieren muss, wenn Sie Vorschläge machen, die Geld kosten und noch nicht gegenfinanziert sind.
    Die SPD hat seit Jahren für sich auf die Fahnen geschrieben, für den „kleinen Mann“ da zu sein. Wir haben gesehen, dass dies beim Abwasserbeitrag, den man im Programm 2009 schon für zu hoch hielt („Delitzsch darf nicht weiterhin zu den Gebührenspitzenreitern in Sachsen gehören. Unser Ziel sind dauerhaft niedrigere Gebühren und Kosten für Wasser, Abwasser, Strom und Gas“, doch mit erhöht hat.

    Ihre „Entschuldigung“ im Jahr 2015 klingt dann so: „ Es gehört zur Ehrlichkeit in der Politik dazu, klar zu sagen, dass Abwasserbeseitigung Geld kostet. Und das kann auch mal mehr werden, wie bei anderen Kosten auch.“
    Man kann sicher sagen, alles wird teurer und ich gebe Ihnen Recht, das stimmt und sicher kostet auch gute Arbeit gutes Geld. Nur dann schreiben Sie das nicht in ein Programm, denn das überführt sie.

    Und übrigens können Sie ja mal einem Rentner oder HARTZ -4- Empfänger sagen, dass er doch mal bei entsprechender Stelle um mehr Geld bitten soll. Vielleicht haben die ja Glück…
    Ihnen kann ich für Ihren Schlingerkurs Glück wünschen, aber sportlich gesehen wünscht man Erfolg und den werden sie so nicht haben.

    15.06.2016

    K. Herrmann