Delitzscher Erklärung zum Werbeliner See

Die Anrainergemeinden vom Werbeliner See, vertreten durch die Bürgermeister, proben den Schulterschluss gegen die Untere Naturschutzbehörde. Gemeinsam wehrt man sich gegen die Einrichtung eines Naturschutzgebietes. Dabei hat die Stadtverwaltung Delitzsch es allerdings bis heute versäumt, überhaupt einen Bebauungsplan aufzustellen. Die SPD Delitzsch forderte die Verwaltung auf, dies umgehend nachzuholen. Dagegen stimmten die Fraktionen der CDU, Freie Wähler und DIE LINKE. Damit kommt das Vorhaben des Badebetriebs auch weiterhin keinen Zentimeter voran, statt dessen verhärten die Fronten zwischen Stadt und Unterer Naturschutzbehörde.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Erich Hans (Freitag, 05 August 2016 10:43)

    Wer legitimiert die Bürgermeister, sich gegen ein Naturschutzgebiet zu "wehren"?
    Der Werbeliner See ist nach meiner Kenntnis zum Europäischen Vogelschutzgebiet erklärt und
    unterliegt damit ganz bestimmten Bedingungen.
    Was soll dieses Gezerre um einen Badestrand, wo doch in der näheren Umgebung eine Vielzahl bewirtschafteter Seen mit Bademöglichkeiten vorhanden ist?
    Fast schon als Frechheit betrachte ich die sogenannte Delitzscher Erklärung!

    Ich wünsche der Unteren Naturschutzbehörde weiterhin Stehvermögen und hoffe, dieses einmalige Naturschutzgebiet Werbeliner See bleibt erhalten!

  • #2

    Bernd Matzke (Donnerstag, 08 September 2016 14:36)

    Ich stimme dem 1. Kommentar zu.
    In der ehemaligen Zuckerfabrik reift seit Längerem ein Umweltproblem und damit sicher auch ein erhebliches finanzielles Problem heran.
    Sich in dieser Situation um einen Badestrand in einem Naturschutzgebiet zu bemühen ist ist eine recht unglückliche Priorisierung der Themen.