Zahlen und Fakten zum Freibad

Die Stadtverwaltung Delitzsch hat den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates sowie den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur und Soziales die diesjährige Freibad-Bilanz 2019 zur Kenntnis gegeben:

 

  • 50.842,50 Euro wurden über die Eintrittsgelder eingenommen
  • an insgesamt 78 Öffnungstagen besuchten 26.783 Personen das Bad
  • davon waren 753 Sozial-/ Familienpass-Besucher (2,8%)
  • 16.775 Besucher nutzen die Tageskarten (62,6%).
  • der verbleibenden Anteil (34,6%) mit 9.255 Zutritten sind durch die Jahres-, 10er- und 20er-Karten-Inhaber entstanden
  • durchschnittlich waren an den Öffnungstagen 343 Besucher/innen

Wie den Medien zu entnehmen war, musste das Freibad bereits am 1.9.2019 die Saison aus Krankheitsgründen beendet werden. Nicht nur diese Umstände zeigen, wie wichtig es ist, ein Bad ganzjährig zu betreiben, denn gutes Fachpersonal ist nur mit einem unbefristeten Vertrag zu bekommen. Mit großer Spannung sehen wir daher den beauftragten Planungen für ein neues ganzjährig betriebenes Bad entgegen.

Planungsbeschluss

In der Stadtratssitzung vom 29.11.2018 wurde mit Stimmenmehrheit aus den Fraktionen SPD, CDU und Linke die Planung für ein ganzjährig nutzbares Bad im Delitzscher Norden beschlossen. Aus den Reihen der Freien Wähler kam keine Zustimmung. Ein Baubeschluss ist das noch nicht. Die SPD Delitzsch wollte und will für Delitzsch in jedem Fall eine städtische Bademöglichkeit erhalten. Das derzeitige Freibad ist stark sanierungsbedürftig und ist auf Dauer nicht zu halten. Die SPD achtet darauf, dass das Freibad bis zur Eröffnung des neuen Sportbads geöffnet bleibt und dass das neue Sportbad über ausreichend Freiluftbadefläche verfügen wird.

Für ein neues Stadtbad!

Die Planungen für das neue Familienbad schreiten voran. Das neue Familienbad wird insgesamt 5 über Schwimmbecken verfügen. Damit wird es insbesondere für Familien deutlich attraktiver. Innen befinden sich ein großes Schwimmbecken mit 5 Bahnen á 25m und einer Wassertiefe zwischen 1,35m und 1,80. Für Senioren gibt es einen bequemen Quereinstieg, Springer erhalten wieder Startblöcke. Daneben findet sich das neue Kurs- und Lehrschwimmbecken, mit einem Fußboden, der angehoben werden kann. Dort lernen Kinder künftig leicht und sicher schwimmen. Davor befindet sich für Kleinstkinder ein Planschbecken. Mütter werden den Komfort des abgetrennten Windelplatzes in unmittelbarer Nähe schätzen.

 

Auch der Außenbereich ist attraktiv gestaltet. Das Außenschwimmbecken verfügt über einen sicheren Einstieg und unterteilt sich in einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich. Im Schwimmbereich sind 3 Bahnen mit 1,35m Wassertiefe und Startblöcke vorgesehen. Der Nichtschwimmerbereich wird noch mit einer Rutsche aufgewertet, verfügt jetzt schon über einen Sprudelpilz und Luftsprudelliegen. Außen ist für Kinder außerdem ein Matsch- und Spielbecken vorgesehen.

 

Außerdem ist eine Familiensauna mit Saunaterrasse geplant, die bei entsprechender Nutzung um einen Saunagarten ergänzt werden kann.

 

Viel Grün im Außenbereich, Möglichkeiten für den Vereinsschwimmsport und insgesamt ein modernes, sauberes Ambiente werden das neue Bad kennzeichnen. Die Stadt Delitzsch investiert damit in das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Bürger.

 

Nach Abschluss der Investitonsplanung muss die Planung der Betriebskosten abgeschlossen werden. Danach kann über das neue Bad im Stadtrat entschieden werden.

Die SPD-Fraktion unterstützt dieses Planungsvorhaben. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass Delitzsch in wenigen Jahren gar keine Bademöglichkeit am Ort mehr hätte. Es besteht am derzeitigen Elberitzbad hoher Sanierungsbedarf, der Standort ist kaum entwicklungsfähig und verkehrsmäßig nicht gut erreichbar.

 

Ein Baubeschluss ist noch nicht gefasst. Es geht jetzt darum, dem Freistaat Sachsen eine Planung  vorzulegen, um den Weg zu einer Förderung frei zu machen. Aus eigener Kraft kann Delitzsch ein solches Projekt nicht stemmen.

 

Wer entscheidet?

Der Stadtrat entscheidet - dafür sind die Räte gewählt und haben sich monatelang in die komplizierte Materie eingearbeitet.
Es geht prinzipiell auch anders, auch ein Bürgerentscheid ist möglich und kann sinnvoll sein, wenn eine sinnvolle Fragestellung möglich ist.
Auf der Stadtrat-Sitzung am 29.11.2018 wurde ein Antrag der Fraktion der Freien Wähler, über das Bad durch Bürgerentscheid abstimmen zu lassen, abgelehnt. Dies hätte die Entwicklung um mehrere Monate verzögert. Entscheidend aber war, dass kein Text vorgelegt wurde, über den die Bürger hätten abstimmen können. Herr Bernhardt wurde von Prof. Dr. Schönherr mehrfach erfolglos dazu aufgefordert. Es ist fraglich, ob der komplizierte Sachverhalt überhaupt in eine Frage gepackt werden kann, die ein Bürger mit JA oder NEIN beantworten kann. Herr Bernhardt hat dieses Problem jedenfalls nicht gelöst; deshalb muss er sich über die Ablehnung nicht wundern.

 

 

 

 


Kann man sich den Eintritt leisten?

Die Eintrittsgelder werden von den Stadträten im Rahmen einer Satzung festgelegt. Aller Voraussicht werden sie etwas höher sein als in der bisher. Wir SPD-Stadträte werden darauf achten, dass das Baden in Delitzsch nach wie vor erschwinglich und attraktiv sein wird.

Fake News: "Der Stadtrat hat schon das Ende des Freibads beschlossen."

Diese Aussage ist falsch. Das Freibad Elberitzmühle wird so lange weiter zu betreiben, wie es keine andere öffentliche Badeanstalt in Delitzsch gibt. Das kann noch eine Weile dauern. Sehr ungünstig - weil unangemessen teuer - wäre es, das Freibad aus Eigenmitteln zu sanieren und dauerhaft weiter betreiben zu müssen, wenn das geplante Projekt nicht umsetzbar wäre. Das wäre für Delitzsch und seine Bürger die teuerste Lösung, denn in diesem Fall müßten die 4,5 Mio für die Sanierung und geschätzte 1,5 Mio für den Ersatzneubau des Lehrschwimmbeckens aus der Stadtkasse aufgebracht werden.

Alles im Blick

Delitzsch hat zwei große Investitionsaufgaben in den kommenden 10 Jahren zu stemmen: Eine Lösung für das Freibad und die Sanierung der Artur-Becker-Oberschule. Wenn die Stadt anstelle der rund 6 Mio für das Freibad (einschließlich Lehrschwimmbecken) nur 5 Mio Euro (unsere Kosten für das neue Bad) von 15 Mio (Gesamtkosten) investieren muss, ist schon mal  1 Mio Euro gespart - und das bei einer qualitativ hochwertigen Lösung. Dieses Geld käme der Schule zugute, die dann besser ausgestattet werden könnte. Auch diesen Aspekt  müssen wir bei der  Bewertung des Vorhabens berücksichtigen.

 

Die SPD-Fraktion im Stadtrat behält alle Aspekte im Blick, auch die zweifelsohne höheren Betriebskosten.

 

Durch den Bad-Neubau würde Delitzsch als Wohnstandort dauerhaft erheblich an Attraktivität für Familien mit Kindern gewinnen. Und auch der touristische Wert unserer Stadt würde steigen. Von mehr Touristen würde unsere historische Altstadt mit ihren Geschäften ebenso profitieren wie die Gastronomie.

 

Und vergessen wir eines nicht: Es war immer der größte Wunsch der Delitzscher, ein Hallenbad vor Ort zu haben. Dieser Wunsch ist nun der erste Mal wirklich in Griffweite, die Chance wird es die nächsten 30 Jahre nicht wieder geben. Bei unserer Bürgerbefragung 2013 stand das Hallenbad an erster Stelle aller Bürgerwünsche. Nun könnte es Realität werden.

 

Deshalb ist nun die Zeit gekommen, gute Entscheidungen für unsere Heimatstadt zu treffen. Und so sieht der Fahrplan aus:

  • Als nächstes Fördermittelakquise und nochmaliges Durchrechnen der Investition und Folgekosten
  • Bis Ende 2018 Entscheidung treffen

Für Fragen und Anregungen sowie weitere detaillierte Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sprechen Sie uns bitte an.

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Kommentare: 14
  • #1

    H.K. (Donnerstag, 19 Juli 2018 08:50)

    Da hat sich einer viel Zeit genommen alles in SPD Licht erscheinen zu lassen. Leider einige Fehler enthalten z.B. Lehrschwimmbecken darf nicht mit eingerechnet werden und siehe da schon ist die Sanierung billiger als der Anteil für den Neubau. Und mal ehrlich 1.30 Meter Wassertiefe... Da ist der Pool von vielen tiefer. Und es wird eher flacher (Kosten) wer soll das dann nutzen unsere Frühschwimmer und älteren Bürger... Wenn die Wassertiefe 2,50 Meter an der tiefsten Stelle wäre und das gewährleistet wird dann wäre alles ok. Dafür sollte sich hier eingesetzt werden und nicht schon ein Jahr vor der Wahl gehetzt werden.

  • #2

    Rüdiger Kleinke (Donnerstag, 19 Juli 2018 14:21)

    Lieber H.K.,
    Mit vollem Namen könnten wir ja jetzt mit offenem Visier streiten.
    Zu Ihren Punkten:
    Die Schwimmbadtiefe steht überhaupt noch nicht fest.
    Das Lehrschwimmbecken muss gemacht werden und daher ist die Einberechnung korrekt.
    Hetzen tut hier niemand. Wir informieren, kommentieren und bewerten. Das ist legitim und unsere Aufgabe. Hetze sieht anders aus. Bleiben Sie doch bitte sachlich.
    Beste Grüße

  • #3

    H.K. (Mittwoch, 25 Juli 2018 21:13)

    Lieber K.R.
    Das Schlimme ist, dass die Tiefe nicht festgelegt ist. Die Tiefe macht einen Bau teurer oder auch billiger. Ich habe nicht gesagt, dass es feststeht, sondern das sich alle einsetzen sollen für eine würdige Tiefe. Im Plan stehen 1,30 richtig, in Stadtratssitzung sprach man auch von Veränderungsmöglichkeiten richtig. Aber wenn es zu teuer wird, nimmt man von den 1,30 eher noch etwas weg, deshalb meine Einlassung dass sich der Stadtrat dafür ein setzen soll. Übrigens würde dann der gesamte Stadtrat einstimmig handeln, da bin ich mir zu 100% sicher.
    Hetze sieht anders aus, hm ok, ich finde "...die Freien Wähler mit ihrer Starrhalsigkeit …" schon sehr übertrieben. Ich bin freier Bürger und ihr solltet für die Stadt das Beste gemeinsam herausholen und euch nicht anfeinden. Ideen einbringen, diskutieren und fair gemeinsam handeln, da kenne ich schon einige Klüngelei in den letzten Jahren auch bezogen auf unseren ehrenwerten Stadtrat, leider.
    Und ein letzter Satz zum offenen Visier: Ich bin Ihnen gut bekannt und irgendwie auch meist der Einzige der hier anscheinend diese Seiten mal positiv/negativ kommentiert. Also haben Sie schon einige Erfahrungen mit mir. Sie merken sicher auch durch mein kommentieren mein Interesse im Sinne für ein tolles Delitzsch.
    So damit ist alles gesagt, ich werde nun erst mal wieder schweigen.
    Beste Grüße auch von mir

  • #4

    Reibrandt (Dienstag, 31 Juli 2018 09:53)

    Komisch... Für den Neubau der Elle 2 kann die Stadt 5 Mio € aufbringen und das Bad anschließend mit 800k €/p.a. fördern. Für das jetzige Freibad ist aber kein Geld da... Haltet ihr Genossen die Delitzscher Bewohner wirklich für so blöd, dass solche Aussagen bedingungslos geschluckt werden?! Bürgernahe Politik sieht, m. E., vollkommen anders aus.

  • #5

    Rüdiger Kleinke (Samstag, 04 August 2018 11:38)

    Hallo Reibrand, haben Sie unsere Seite überhaupt gelesen? Wir schreiben an keiner Stelle, dass die 5 Mio für die Elberitzmühle nicht da wären. Natürlich hätte die Stadt das Geld dafür. Wir stellen aber die Frage, ob es die beste Lösung für die Stadt ist, die 5 Mio in die Sanierung des Freibades zu stecken (mit 4 Monaten Badevergnügen) oder in die Elle 2 mit ganzjährigem Badespaß. Das ist doch der Kern der Sache. Und bitte lassen Sie doch die unsachlichen Vorwürfe gegen uns. Bloß weil Sie uns nicht leider können, müssen Sie hier nicht ausfallend werden. Respektieren wir uns einfach gegenseitig, dann können wir auch über strittige Fragen besser diskutieren und die beste Lösung für unsere Stadt finden. Ich lade Sie herzlich zum persönlichen Kennenlernen ein, Ihr Rüdiger Kleinke

  • #6

    Reibrandt (Mittwoch, 29 August 2018 11:43)

    Wenn ich also frage, für wie blöd die Genossen die Delitzscher halten, werde ich ausfallend?! Ok, dann formuliere ich es anders... Glauben die Genossen, dass die Delitzscher an celebraler Armut leiden? Klingt das besser? Die SPD, als selbsternannter Vertreter der Arbeiterklasse, wenn man diesen Begriff noch so verwenden kann, unterstützt ein Projekt, das in absehbarer Zeit nicht mehr für alle finanzierbar zu werden droht. Wer kann oder will deutlich mehr für den Badespaß zahlen, als es jetzt im Freibad kostet? Um wieviel Prozente muss der Preis steigen, damit sich die "Elle 2" selbst trägt und wer soll diese Eintrittspreise bezahlen? Was passiert, wenn das neue Bad nicht mehr finanzierbar ist? Machen wir dann einen Supermarkt mit Saunafunktion draus? Herr Kleinke, Sie sind Unternehmer und wenn ich richtig informiert bin, auch ein recht erfolgreicher. Gerade SIE müssten doch gewinnorientiert denken und handeln. Mir ist es schleierhaft, wie man ein erfolgreiches Unternehmen leiten und auf der anderen Seite so blauäugig sein kann. Danke für das Angebot des persönlichen Kennenlernes, aber ich glaube, es ist für uns beide besser, wenn ich ablehne. Der Grund dafür liegt nicht in Ihrer Person, sondern vielmehr darin, dass die SPD Dinge getan hat, die mit meinem Gewissen absolut unvereinbar sind. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beim bevorstehenden Wahlkampf viel Erfolg...

  • #7

    M. Bachmann (Samstag, 01 September 2018 15:57)

    Ich verfolge die Diskussion mit ,nun ja, doch etwas Unverständnis. Ich zitiere aus dem Kommunalwahlprogramm der SPD von 2014:“Für den Erhalt des Tiergartens, FREIBADES,...“. Steht direkt auf Seite 2 unter dem Punkt „Lebenswerte Umwelt“, zweite Punktaufzählung. Ebenso posierte Herr Prof. Dr. Schönherr ebenfalls unter dem Slogan „Freibad und Tiergarten erhalten“ (Seite 3 des Propagandaheftes). Über das Wahlversprechen „Baden am Webelliner See“ möchte ich mich nicht weiter auslassen, da auch dies irgendwie in Vergessenheit bei den Genossen geraden ist.
    Ich freue mich bereits auf das neue Wahlprogramm und verspreche, auch dieses aufzuheben und nachzuhaken.

  • #8

    Rüdiger Kleinke (Sonntag, 09 September 2018 18:32)

    Liebe/r Frau/Herr Reibrandt, nein, wir glauben nicht, dass wir Delitzscher (zu denen wir uns auch zählen) an zelebraler Armut leiden. Aber Danke, dass Sie hier sehr klar sind, was Ihre Position zur SPD angeht.

    Trotzdem antworte ich Ihnen gern, da Sie im Kern die wichtigste Frage ansprechen. Ein öffentliches Freibad kann niemals rentabel geführt werden. Auch die Elberitzmühle ist nicht rentabel (wie Sie selbst schreiben). Die Stadt agiert hier auch nicht als Unternehmen, sondern sie investiert in das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Bürger. Das neue Familienbad wird die Lebensqualität in Delitzsch ganzjährig steigern. Und dieses Ziel habe ich als gewählter Stadtrat auch im Blick.

    An dieser Stelle möchte ich meine Antwort an Herrn/Frau Bachmann einbinden. Wir nehmen unser Wahlprogramm sehr ernst und erfüllen es. Schließlich können Sie bis heute und auch noch in den kommenden Jahren im Freibad Elberitzmühle baden. Wir haben 2014 zugesichert, dass wir uns für den Erhalt des Freibades einsetzen. Deshalb haben wir jedes Jahr das Geld trotz Haushaltssperre für die notwendigen Reparaturen (erhebliche Summen!) im Haushalt bereit gestellt. Übrigens im Konsens mit den anderen Stadträten. Jetzt haben wir 2018 und es stellt sich die Frage, wie lange das Freibad von Jahr zu Jahr neu geflickt werden kann. Die Technik (Pumpen, Filter) ist marode, die Becken heben sich und brechen. Was würden Sie, lieber Herr Bachmann, tun, wenn Ihr Auto nicht mehr durch TÜV kommt und Sie das Angebot eines Neuwagens bekommen? Fahren Sie es dann bis die Räder bei offener Fahrt abfallen? Ich würde jedenfalls nicht so handeln.
    Wir handeln vorausschauend für die Bürger unserer Stadt, wenn wir jetzt dafür sorgen, dass sie auch in 10 Jahren noch Badespaß in Delitzsch haben. Dann sicher am neuen Standort.
    Ein Wort noch zu den Eintrittspreisen. Darüber werden die Stadträte befinden. Wir als Fraktion werden darauf achten, dass der Zugang für jeden erschwinglich bleibt. Vor allem aber für Familien und Kinder. Das ist die Handschrift der SPD.
    Herzliche Grüße, Ihr Rüdiger Kleinke

  • #9

    M. Bachmann (Freitag, 14 September 2018 20:21)

    Vielen Dank für Ihre Einlassungen Herr Kleinke, ich werde in 10 Jahren ob der Nachhaltigkeit des Spaßes erinnern. Ich bezweifle allerdings, dass die Eintrittspreise für die Ganztagsnutzung noch für alle Mitbürger erschwinglich bleiben werden, es sei denn Delitzsch agiert wirtschaftlich anders, als die angrenzenden Städte mit Freibad! Oder wird neben den Betriebskosten auch bei den Eintrittspreisen bezuschusst? Das wäre ja toll aber zu welchen Streichungen bei Pflichtausgaben der Stadt würde das führen?

  • #10

    Reibrandt (Montag, 17 September 2018 11:58)

    Sehr geehrter Herr Kleinke, ich meinte mit der Anmerkung an unternehmerisches Denken auch nicht zwangsläufig die Stadt Delitzsch, sondern vielmehr den "Aufsichtsrat", nämlich den Stadtrat. Wenn man bereits in der Elberitzmühle bezuschusst hat, wie ja allgemein bekannt ist und diese Bezuschussung anstrengend ist, weil das Geld ja auch woanders genutzt werden könnte, dann frage ich mich, warum man für ein neues Bad noch mehr Zuschüsse bereitstellen kann/will, auch wenn dadurch, Ihrer Meinung nach, die Lebensqualität der Delitzscher angehoben wird. Wird es dem Hartz IV- Empfänger dann leichter fallen, seinen Alltag zu meistern, nur weil wir jetzt ein supertolles Hallenbad haben? Die Schulen haben spontan modernere Lehrmittel und die Schüler schreiben nur noch beste Noten? Plötzlich sind wirklich ALLE Radwege ich DZ mit einer guten Oberfläche versehen und beleuchtet? Die Delitzscher sind plötzlich glückseliger und keiner vermisst mehr ein Fahrrad...und das alles nur wegen eines Hallenbades?! Eine Steigerung der Lebensqualität sieht, in meinen Augen, anders aus...

  • #11

    Gerold Mucke (Sonntag, 07 Oktober 2018 20:43)

    Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man so ein tolles Elberitzbad gegen eine Außenbadefläche von 400 Quadratmeter tauschen kann und dies den Menschen noch als Verbesserung verkaufen will. Vom Bund werden jetzt Förderprogramme aufgelegt, die u.a. auch für Freibäder nutzbar sind. In Delitzsch will man davon aber nichts hören. Selbst mögliche LMBV-Gelder leitet man in ein "Fass ohne Boden" um. Werden Sie -Herr Kleinke - auch zur Person gerade stehen dafür, wenn die geplante Investition zum Desaster wird? Beim Abriss des Karl-marx-Hauses oder der Errichtung der Holzverbrennungsanlage durch die TWD haben sich die Delitzscher Sozialdemokraten auch im Nachgang weggeduckt....

  • #12

    Gerd Reichel (Dienstag, 09 Oktober 2018 12:56)


    Wenn es die Delitzscher SPD ernst meinen würde mit der Bürgerbeteiligung, dann hätte sie einen Bürgerentscheid zur Badfrage nicht ablehnen dürfen.

  • #13

    D. E. (Donnerstag, 29 November 2018 23:43)

    Ich find das mit dem neuen Bad super. Habe aber auch keine emotionale Verbindung zum alten. Frage mich allerdings, was wir mit einem Bad ohne große Rutsche sollen. Zum Schwimmen Lernen super, aber für den Wochenendausflug? Da würde ich mit meinen Jungs am Ende trotzdem nach Wolfen oder in die SachsenTherme fahren. Sorry man, ohne Rutsche is das doch sinnlos.

    Solange wir nicht im Preissegment vom Leipziger Zoo landen, mach ich mir auch trotz ALG II keine Sorgen wegen der Eintrittspreise. Aber vielleicht denkt mal jemand dran, dass nicht alle Familien zwei Erwachsene haben. Dann kriegt Delitzsch am Ende vielleicht sogar noch irgendwelche Preise, weil wir so innovativ sind, dass es bei uns Familienkarten auch für Alleinerziehende gibt. ;o)

  • #14

    A.H. (Sonntag, 15 Dezember 2019 19:58)

    Sehr geehrter Herr Kleinke,
    Derzeit polarisiert das Thema Freibad/Ganzjahresbad einen Großteil der Delitzscher Bürger. Aus diesem Grund suche ich mir momentan viele Stellungnahmen von Stadträten heraus um sie ins Verhältnis von Gutachten desStadtrates zu setzen, nur um mir anschließend eine Meinung bilden zu können.
    Als gemeinsamen Punkt sehe ich folgende Aussage:jeglicheArt von Kultur ist immerein Zuschussgeschäft und trägt sich nur in Ausnahmefällen selbst.
    Wenn Sie dieser Aussage zustimmen, dann ist uns beide klar, dass die Stadt Delitzsch jedes Jahr (ganz unwirtschaftlich)einen mehr oder weniger hohen Zuschuss zu einem Schwimmbad wird geben müssen.
    Ich kenne das Altenburger Gutachten im Detail und erkenne, dass das Ganzjahresbad pro Besucher bzw.pro geöffnetem Tag wirtschaftlicher ist als das Freibad (die ganzheitliche Betrachtung mit Lehrschwimmbecken vorausgesetzt).
    Jedoch, und das ist mir unklar und bedarf einer Antwort Ihrer Kompetenz, benennen Sie auf Ihrer Homepage den Zuschuss der Stadt Delitzsch zum Freibad aktuell 400.000€. Laut Altenburger Gutachten soll sich dieserZuschuss nach Sanierung (und Neubau Lehrschwimmbecken) auf 554.000€ (inkl. Fördermittel)erhöhen.
    DasGanzjahresbad kommt besser weg als Ihre Schätzung von 800.000€, nämlich 673.000€ inkl. Fördermittel.
    Und jetzt eine Frage: wie möchte der Stadtrat diese Differenz von ca.119.000€zusätzlich aufbringen? Durch Einnahmen des neuen Bades jedenfalls nicht, da diese bereitseingerechnet wurden.
    Um damit gleich weiter zu gehen zur geplanten Stadtratssitzung am 19.12.2019: An diesem Termin bekommen Sie, wie Sie sicher schon wissen, eine weitere Planung vorgelegt zum Thema Schwimmbad. In diesem ohne Kostenpuffer erstelltem Gutachten erhöht sich der jährliche Zuschuss der Stadt Delitzsch (ohne Fördermittel) auf 1.360.000€ ( im Vergleich zum Altenburger Gutachten von 1.008.000€)
    Dazu grüßt das sanierte Freibad mit 600.000€(ohne Fördermittel)

    Final möchte ich nocn auf Ihren privaten trumpistischen Pranger hur Denunzierung von Bürgern/politischen Gegnern eingehen: ,, Ihre,, Homepage www.spd-delitzsch.de
    Wer anderen Leuten Fake-news vorwirft, sollte seine Aussagen vorher genau prüfen, wenn er als Allwissend dastehen will.
    1. Aus oben von mir genannten Gründen des Zuschusses der Stadt Delitzsch sind es die freien Wähler die längerfristig das Wohl der Stadt Delitzsch im Blick haben als Sie. Denn egal ob sich etwas relativ besser rentiert, solange die absoluten Zahlen zeigen, dass man sich etwas nicht leisten kann, ist es obsolet das rentablere zu nehmen. ( Als Unternehmer sollten Sie den Spruch kennen: liquidität vor rentabilität! Wenn nicht, fragen Sie mal Ihren Steuerberater)
    2.Sie geben die aktuell jährlichen Sanierungskosten des Freibades mit 100.000€ an. Der Herr Wilde und sein Kollege Schöne nannten einstimmig 40.000€. Wer jetzt von Ihnen dreien die falschen Zahlen nennt, klären Sie besser unter sich(nein, ich war nicht alleine)
    3. Laut Altenburger Gutachten und Planungsgrundlage für den 19.12 2019wird sich die Besucherzahl keineswegs vervierfachen. Laut Altenburger Gutachte verdoppeln, laut Planungsvorlage sogar nur um den Faktor 1,5 - eindeutig Fake News von Ihnen!
    4. Fake News: "Der Stadtrat hat schon das Ende des Freibads beschlossen.": Warum werden solche Informationen aus Ihrem privatem Umfeld berichtet? Egal ob es so sei, Sie fördern die Politikverdrossenheit.

    Bevor ich zum Ende komme noch eine finale Frage: Wenn ca.20 Jahre nach Bau des neuen Ganzjahresbades Sanierungsbedarf entsteht, wird das Bad dann aucn abgerissen und ein neues gebaut?

    Als jemand, der wie Sie den Mut hat sich in die Öffentlichkeit zu stellen und Ideen und Visionen seiner Wählerschaft umzusetzen, werden besondere Fähigkeiten verlangt. Sie haben sich dafür entschieden so eine Person zu sein und dafür bekomme Sie neben meiner Kritik auch meinen aufrichtigen Respekt.

    Falls Sie wieder sich darüber beschweren dass ich nicht mit offenem Visir kämpfe, dann lassen Sie es mich wissen und ich lade Sie gerne zu einem Gespräch unter vier Augen ein um bei einem Kaffee in der Innenstadt zu diskutieren.

    Mfg,
    A.H.